Pubblicato da: M.E. | 8 aprile 2010

Kleines Schwarzes

Die Sonne scheint schon sehr warm dafür, dass wir gerade erst Anfang Mai haben.

Gut so, ansonsten wäre es wohl kaum möglich gewesen dieses kurze schwarze Kleid anzuziehen, welches er so sehr an mir zu sehen wünschte.

Was er anziehen solle zu unserem Date hat er mich gefragt.

Ich glaubte er scherze und bestand darum auf Anzug und Krawatte.

Er scherzte keineswegs und verlangte nun seinerseits, dass ich ein kurzes Schwarzes tragen solle.

 

Mitten in der Innenstadt auf der Terrasse eines beliebten Szenelokals wollen wir uns heute treffen.

Schon am Eingang des Lokals spüre ich die Blicke der Gäste auf meiner Haut. Gierige Blicke der männlichen Gäste und auch die missbilligenden giftigen Blicke ihrer begleitenden Damen.

Stefan ist noch nicht da. Dumm von mir, dass ich zu der kleinen Gruppe der Frauen gehöre die immer pünktlich zu ihren Dates erscheint.

Ich steuere den einzigen unbesetzten Tisch der Terrasse an, setze mich und bestelle einen leichten Weißwein.

 

Während ich mir eine Zigarette anzünde überfallen mich wieder Fetzen unseres letzten Gespräches.

Rot lackierte Fußnägel fände er sehr erotisch. Mühevoll habe ich heute mittag meine Nägel mit dem rotesten Rot das ich besitze versehen. Wie Schade, dass es noch nicht Juli ist und ich keine Sandalen habe anziehen können in denen er es gleich erblicken hätte können.

 

Kurz streift mein Blick den eines Herrn der zwei Tische entfernt von mir sitzt. Er grüßt mich mit einem smarten lächeln. Ich kenne ihn nicht. Ob es an meinem Kleid liegen das er mich grüßt, oder vielleicht an meinen Haaren? Normalerweise trage ich es eher offen, heute jedoch habe ich es hochgesteckt. Vielleicht ist es auch eine Kombination von Kleid und Haaren. Bin dies heute überhaupt ich selber?

 

Während der Kellner mir meinen Wein serviert fallen seine Blicke auf meinen Ausschnitt. Ein kleines Kollier schmückt meinen Hals, jedoch glaube ich kaum, dass er dieses bemerkt hat. Etwas nervös schlage ich unter dem Tisch meine Beine über einander. Röte schießt mir ins Gesicht als mir dadurch wieder in den Sinn kommt, dass ich kein Höschen unter meinem Kleid trage.

 

Es fällt mir schwer das Lächeln des Kellners zu erwidern bis dieser sich anschickt zu gehen um sich um seine anderen Gäste zu kümmern. Während ich den ersten Schluck meines Weines zu mir nehme versuche ich mir immer wieder zu bestätigen, dass auch Kellner nicht dazu im Stande sind, durch Tische aus Stahl sehen zu können und entspanne mich wieder ein wenig.

 

Mein Blick fällt zur Tür. Weg der Flucht. Soll ich fliehen? Zu spät.

Vor der Tür steht ein Stephan. Groß, dunkelhaarig, breite Schultern und er trägt einen Anzug. Ob er schon lange da gestanden hat? Er lächelt als er bemerkt, dass meine Augen ihn erblickt haben und kommt mit großen Schritten auf mich zu um mich mit einem sanften Kuss auf meine Lippen zu begrüßen. Leise flüstert er in mein Ohr:

 

Gott…..ich wusste, dass du schön bist -aber nicht wie sehr…….

 

Anche di questo brano non so più chi è l’autore o più probabilmente l’autrice….. Bitte melde dich! Wer hat diese Kurzgeschichte geschrieben ?

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